Emil Eichhorn

Nüsse, Nüsse, Nüsse, Nüsse Nüsse, Nüsse, Nüsse,
ich mag Nüsse, Nüsse, Nüsse, Nüsse, Nüsse mag ich gern!

Emil ist mein Name und ich lebe in den Bäumen,
von so einem Leben können Pinguine doch nur träumen.
Ich kann klettern wie kein Affe es bisher auf dieser Welt
und ich lebe in den Wäldern, weil’s mir hier so gut gefällt.

Nüsse, Nüsse, Nüsse ...

Emil ist mein Name – vielleicht rätst du, was ich bin,
denn ich habe stets das Sammeln leck’rer Nüsse nur im Sinn.
Ich weiß, ich bin nicht gerad’ der Größte und auch nicht winzig klein,
doch viele Tiere würden gern so flink und flauschig sein.

Nüsse, Nüsse, Nüsse ...

Nüsse muss ich sammeln, denn der Winter, der wird hart,
d’rum werden jetzt im Sommer ein paar Nüsse noch verscharrt.
Bucheckern und Eicheln pack’ ich auch noch mit dabei,
das wird für mich im Winter eine Riesenleckerei.

Aus denen, die ich nicht mehr finde, werden, wenn ich träume,
mit etwas Glück im nächsten Jahr schon wunderschöne Bäume.
Auf denen werd ich klettern und ich spring’ von Ast zu Ast,
wenn ich jetzt keine Nüsse sammel, ist die Chance verpasst!

Nüsse, Nüsse, Nüsse ...

Komm’ ich dann nach Hause mit den Backen voll mit Nüssen,
dann empfängt mich meine liebe Frau mit hunderttausend Küssen.
Und sie sagt „Mein lieber Emil, oh, ich liebe dich so sehr!
Komm sei so lieb und bring’ mir doch noch viel mehr Nüsse her!“

Nüffe, Nüffe, Nüffe ...

Nüsse muss ich sammeln, denn der Winter, der wird hart ...

Nüsse, Nüsse, Nüsse ...

Flappy, die Fledermaus

Ich bin Flappy, die kleine Fledermaus,
ja, ich weiß, ich seh’ schon ganz schön finster aus.
Mit meinem schwarzen Frack häng’ ich kopfüber vom Baum,
so kann ich mir die ganze Welt verkehrt herum anschau’n.
Ich hab ‘nen rechten Zahn und ‘nen linken,
für gewöhnlich stör’n die mich ja nur beim Trinken.
Denn ich mag kein Blut, ja, ich trink’ nur Milch, ich bin ein süßer Flattermauseknilch!

Ich bin Flappy, die kleine Fledermaus,
wenn es dunkel wird, flieg ich in die Nacht hinaus.
Saus’ herum zwischen Büschen und Bäumen,
wenn alle kleinen Menschenbabys träumen.
Ich lieb’ die Dunkelheit, den Mond und all die Sterne,
die so schön funkeln in der endlos weiten Ferne.
Flatter’ kreuz und quer, auf und ab, gar so geschwind, ich bin ein Flattermausewirbelwind!

Die Mama sagt, wir trinken Blut und essen auch mal ’ne Fliege,
doch das kann ich nicht tun, weil ich ja alle Wesen liebe.

Den Dachs, die Maus, den Storch, den Fuchs, die Vögel und die Bienchen,
und ganz besonders liebe ich die flauschigen Kaninchen.

Und all die kleinen Tiere und Insekten hab ich gern’,
wär’ schade, wenn sie meine Beute wär’n.

Ich bin Flappy, die kleine Fledermaus,
flieg’ mit Echolot, gibt’s bei mir schon eingebaut.
So kann ich ohne Brille sehen,
wie das funktioniert, ist ganz leicht zu verstehen.
Nutz’ meine süßen spitzen Ohr’n zum navigieren,
so kann kein Aufprallfliegeunfall mir passier’n.
Und so ruf’ ich in die Nacht hinaus: Ich bin Flappy, die kleine Fledermaus!

Und ich frag: Kommst du zum Spielen raus?
Ich bin Flappy, die kleine Fledermaus!
Und mir geht niemals die Puste aus.
Ich bin Flappy, die kleine Fledermaus!
Doch ist die Nacht vorbei, flieg’ ich nach Haus.
Ich bin Flappy, die kleine Fledermaus!
Ich bin nicht Kevin, Justin, Torben und auch nicht der Nikolaus.
Ich bin Flappy, die kleine Fledermaus.

Glühwürmchenfamilie

Komm und folge meinem Lichte, sieh mein nächtliches Erglüh’n.
Angst vor’m Dunkeln mach ich zunichte, auf dass dir schöne Träume erblüh’n.

Schau das Leuchten, seinen Schimmer, wie es dir den Weg erhellt.
Und so funkeln wir dir immer, damit dir die Nacht gefällt.

Kleine tanzende Laternen siehst du in der Dunkelheit.
Wir sind die Glühwürmchenfamilie,
leuchten in der Sommerzeit.

Nachts, so sagt man, sei’n alle Wesen grau und ohne Farbenschein.
Doch nicht wir, so kannst du’s sehen, wir glühen in die Nacht hinein.

Blau und grüne Schillerfarben tanzen unter’m Mondenlicht.
Deine Träume, uns’re Gaben, schenken wir dir, kleiner Wicht.

Kleine tanzende Laternen siehst du in der Dunkelheit.
Wir sind die Glühwürmchenfamilie,
leuchten in der Sommerzeit.

Hummelchen, das Pummelchen

Die ander’n Tiere sagen, ich wär’ pummelig – pummelig
Doch das ist mir egal und trotzdem fliege ich – fliege ich
Pass’ ich mit meinem Körper nicht in Blüten rein – Blüten rein
Beiß’ ich einfach ein klitzekleines Loch hinein – Loch hinein

Die Bienen sagen uns, wir wären nicht sehr elegant
und sind auch nicht wie Maja hier im ganzen Land bekannt.
Und doch sind wir den Bienen auch ein kleines Stück voraus,
denn Hummeln schwärmen auch bei schlechtem Wetter aus.

Die Biene mag es warm, fliegt nur bei Sonnenschein – Sonnenschein
Und ist es ihr zu kalt, stellt sie die Arbeit ein – die Arbeit ein
Da zeigt sich wieder, was die tolle Hummel kann – die Hummel kann
Denn Hummeln haben halt die dick’ren Jacken an – Jacken an

Die Bienen sind zwar beim Bestäuben allererste Wahl,
doch ohne Hummeln wär’ es auch für Bienen eine Qual.
Dass wir Hummeln, und so weiß es jedes Bienenkind,
die Spezialisten für zu kaltes Wetter sind.

Die Hummel ist ein regelrechtes Arbeitstier – ein Arbeitstier
Und doch ist es für Hummeln zu viel Arbeit hier – zu viel Arbeit hier
Die Bienen sind so fleißig und so viele mehr – so viele mehr
D’rum brauchen wir die Hilfe von den Bienen sehr – Bitte sehr

Ihr Menschen solltet wissen, was die Biene für Euch tut!
Und auch wir Hummeln tuen eurer Gartenernte gut!
Denn ohne uns’re Arbeit schaut ihr ganz schön traurig drein
– der Mensch kann nur mit Hummeln und den Bienen sein!

Kein Obst und kein Gemüse würde wachsen ohne uns,
denn zum Bestäuben braucht man unsere Bestäubungskunst.
Gemeinsam ist man stärker und so setzen wir uns ein
– der Mensch kann nur mit Bienen und den Hummeln sein!

D’rum sollten wir auch immer gute Freunde sein!

Ihr könnt doch nur mit Bienen und uns Hummeln – leben!

Leander Salamander

Leander – Leander
Man nennt mich auch den Feuersalamander.
Berühr’ mich besser nicht und bitte fass’ mich niemals an,
weil’s auf der zarten Kinderhaut wie Feuer brennen kann.

Ich bin nicht böse und ich bin auch nicht gemein,
ich möchte nur viel lieber mit mir alleine sein.
D’rum leb’ ich in den Wäldern, wo’s keine Menschen gibt,
bin jemand, der die Feuchtigkeit und Einsamkeit so liebt.

Meine Haut ist schwarz und gelb, und das soll dir ein Zeichen sein.
Ich möcht’ nicht mit dir spielen, bitte lass mich doch allein.

Leander – Leander ...

Ich geh nur raus bei Regen oder wenn der Nebel zieht,
das ist der Grund, warum man mich auch nur so selten sieht.
Am Tage geh’ ich schlafen unter meinem Lieblingsstein,
genieße dann die schöne Zeit mit mir allein zu sein.

Meine Haut ist schwarz und gelb und das soll dir ein Zeichen sein.
Bin garantiert kein Streicheltier, bitte lass das streicheln sein.

Leander – Leander ...

Ich komme aus dem Wasser und dann ziehe ich an Land,
drum bin ich auch im Tierreich als Amphibie bekannt.
Ich leb ein langes Leben, wenn man’s mir nicht zeitig nimmt,
weil in mir ein unerschütterlicher Lebensfunke glimmt.

Sogar wenn ich bei einem Kampf mal einen Fuß verlier’,
dann wächst er mir ganz einfach nach, dann hab ich wieder vier.

Leander – Leander ...

Mach dein Handy aus

Mach dein Handy aus und die Augen auf
und sieh die Welt ist so schön!
Häng’ nicht immer dran, denn die Technik kann
niemals so schön ausseh’n!

Nein, du brauchst es nicht, wenn du draußen bist,
ständig anzuseh’n.
Dass du’s bei dir hast, ist genug der Last,
komm schon, schau es wird auch ohne Handy geh’n.

Red’ doch mal mit Bäumen oder auch mal mit den Tier’n,
wenn du’s noch nie getan hast, kannst du es ja mal probier’n.
Oder geh’ bei Regen einfach mal spontan hinaus,
dann fällt dir uns’re schöne Umwelt mal ganz anders auf.

Mach dein Handy aus ...

Du verpasst doch nichts, wenn du offline bist,
die Natur und du allein.
Komm genieß die Ruh’, hör den Vögeln zu,
du musst nicht immer erreichbar sein.

Technik kann uns helfen, leider kann sie uns auch stör’n,
d’rum sollte man nicht allzeit auf die liebe Technik schwör’n.
Erleben kommt von Leben und mit Handy geht das kaum,
die virtuelle Welt ist nur ein wunderbarer Traum.

Mach dein Handy aus ...

Erst seit ein paar Jahr’n wird hier so verfahr’n,
so als wäre es normal.
Doch so mancher denkt, dass es zuviel lenkt
und so wird es schnell zur Qual.

Selbst draußen sieht man Menschen mit Computern in der Hand.
Bist du mit deinen Freunden auch in Wirklichkeit bekannt?
Wir werden alle einsam sein, wenn’s weiter so geschieht,
weil jeder nur in seiner Technik seinen Nächsten sieht.

Nachtlied der Eule

Mondenlicht – wie schön es durch die Bäume bricht.
Keine Angst und fürchte dich nicht, ich wache über dich.

Dunkelheit – kein helles Licht mehr weit und breit.
Fürchte nicht die Einsamkeit, ich habe für dich Zeit.

Müdigkeit – macht sich in allen Gliedern breit.
Verkündet sie die Schlafenszeit, liebes Kind, es ist so weit.

Tiefe Nacht –Tagewerk ist längst vollbracht.
Nachtpatrouille ist erwacht, hütet dich mit aller Macht.

Sternenglanz – so leuchte für den Elfentanz.
Ein Reigen voller Eleganz, Mitgefühl und Toleranz.

Finsternis – die Fledermaus mit ihrem Biss.
Nur keine Furcht, vertrau’ auf mich, Eulenruf beschütze dich.

Morgenlicht – wie schön es durch die Bäume bricht.
Nun sei beendet meine Schicht, ein neuer Tag erwarte dich!

Nicht schlecht, Herr Specht!

Hallo Herr Specht, das ist doch schlecht,
was sagt der Baum – ist es ihm recht?
Warum kloppen Sie da Löcher rein?
bei Ihnen möchte man ein Baum nicht sein!
Ja finden Sie das denn korrekt, Herr Specht?!

Entschuldige du, jetzt hör’ mir mal zu:
Ich will hier wohn’ und brauch’ ein Haus dazu.
Ich mach’ das doch nur hier in diesem Baum,
erweit’re so nur meinen Lebensraum
und bau’ die Kinderstub’ dazu – im Nu!

Na gut, ok, ich seh’, ich seh’,
doch tut es Ihrem Kopf nicht weh?
Sie hauen pausenlos vor diesen Stamm,
wie man da keinen Kopfschmerz kriegen kann,
ist es, was ich nicht versteh’ – oh weh!

Ist kein Problem, ist mit System,
kannst meine starken Nackenmuskeln seh’n.
Noch dazu hängt mein Gehirn ganz fest im Kopf,
so spür’ ich kaum Erschütterung unter meinem Schopf.
Kannst du das Ganze jetzt versteh’n – und geh’n?!

Ich seh’ es ein, das klingt ja fein,
doch muss das Hämmern denn für ewig sein?
Denn Sie hör’n ja nicht mit auf, wenn die Stube fertig ist,
hämmern, klopfen, meißeln, weiter mit ‘nem Lächeln im Gesicht,
muss denn dieser Lärm so sein – so gemein?!

Verstehst du nicht, du kleiner Wicht,
denn ohne Bohr’n find ich mein Futter nicht!
Die dicken Larven unter der Rinde fein,
sollen doch mein Mittagessen sein,
mein allerliebstes Leibgericht – verstehst du nicht?!

Na gut, Herr Specht, das klingt nicht schlecht,
Sie tuen ihren Dienst wohl doch zurecht!
Beschützen vor dem Borkenkäfer bald,
uns’ren allerseits beliebten Wald.
Ich sage nur: Nicht schlecht, nicht schlecht – Herr Specht!

Rocky, der Regenwurm

Ich bin kein hübsches Ding, so wie ein Schmetterling,
doch das macht mir im Boden herzlich wenig aus!
Ich brauch’ kein Federkleid, meine Wege sind nicht weit,
denn nur bei Regen komm’ ich aus der Erde raus.

Denn ich bin Rocky, der Regenwurm, buddel in der Erde ’rum,
lockere den Boden auf, damit er fruchtbar bleibt.
Ich bin ein Segen für die Landwirtschaft, die Menschen satt und glücklich macht.
Die Frage, ob man Würmer mag, wird leider stets verneint.

Ich brauch’ kein Augenlicht, im Dunkeln sieht man nix,
da hat der liebe Herrgott sich ’was bei gedacht!
Auch Ohren hab’ ich nicht, die sind nur hinderlich,
zum allerbesten Tunnelgräber hat er mich gemacht.

Denk doch erstmal nach, bevor du anderen erzählst
und sie mit deiner Vorstellung von Schönheit quälst.
Jeder sieht so aus, wie sie und er es nun mal tut.
Wir alle sind goldrichtig so, und das ist wirklich gut!

Und ich bin ...

Hab’ keine Haare, so wunderbare,
wie Fuchs und Dachs und alle Bären auf der Welt.
Ich lauf’ nicht frei umher und Füße brauch’ ich gar nicht mehr.
Ich robbe durch den Boden, wo’s mir eh besser gefällt!

Und ich bin ...

Ich mag es feucht und modrig schön, da brauch’ ich nicht gut auszuseh’n.
Für diesen Wohnraum bin ich nahezu perfekt.
Doch böse Zungen sagen, ich könnt’ es nicht ertragen
und hätte mich deswegen tief im Boden nur versteckt.

Denk doch erstmal nach, bevor du anderen erzählst ...

Und ich bin ...

Schmettersingling

Und ich flatter durch die Gegend und ich sing sing sing sing
als ein farbenfroher Schmetterling!
Ich hab’ nix anderes im Sinn Sinn Sinn Sinn – flieg’ einfach irgendwo hin!

Die Zeit als Raupe ist vorbei bye bye bye
jetzt kann ich fliegen und bin frei, frei frei frei!
So komm ich auch bei dir vorbei bye bye bye – flieg durch die Gegend und sing!

Schau dir an all diese Farben, schönes Blau, ich freu mich so sehr über diese Farbenschau,
schillernd gelb und auch ein klein wenig Purpur da, ach, was sind doch Farben hier im Leben wunderbar.
Ein bisschen Grün, darf’s auch etwas bräunlich sein, was wär’ das Leben ohne diesen bunten Farbenschein?
Und dieses Rot, ach, wie hab’ ich mich in dich verliebt, was ein Glück, dass es all die schönen Farben
auf der Erde gibt. Lila, immer wieder, der schöne Flieder, ich sing meine Lieder als Raupe hier nie wieder,
genieße ich mein Leben als ein schöner Schmetterling, fliege durch die Lüfte und ich sing!

Und ich flatter durch die Gegend ...

Ich lieb den Sommer, all das saftige Grün, sieht aus als würd’ der Sommer nie vorüber geh’n.
Türkis ist mir nicht fies, denn ich genieß’ diesen Farbenrausch mir anzuseh’n.
Es ist keine Frage, ob ich sie mag, die Farben die ich trage, Tag für Tag.
Schenk mir mehr Oliv, definitiv, so richtig tiefes Braun ist gar herrlich anzuschau’n.
Strahlend weiß und gerne Schwarz im Kontrast, ohne die beiden hast du echt ‘was verpasst.
Azur, du schönes Blau, ich will dich pur und ohne Grau.

Und ich flatter durch die Gegend ...

Violett ist wirklich viel zu nett, um es nicht zu beachten am Wegesrand.
Ein Hoch auf den, der die Farbenpracht erfand.
Und dann noch Rosa, erwähne dich in Prosa, dein Zauber wirklich so wahr,
macht mich unbeschreiblich froh, ja!
Ich liebe auch so richtig leck’res Ocker, das haut mich schlichtweg einfach nur vom Hocker.
Doch die Summe aller Farben hier im Freien, die lässt mich fast vor Freude und Entzücken schreien.
Drum stimm’ ich lieber hier mein kleines Liedchen an – Mann!
Das kommt auch besser bei den lieben Nachbarn an – dann!

Und ich flatter durch die Gegend ...

Schneckenwalzer

Rennen kann jeder und eilen geschwind,
hetzen und jagen, so schnell wie der Wind.
Doch lass dir gesagt sein, viel mehr wird geschafft,
wenn man bedenkt: In der Ruhe liegt die Kraft.

Schau, schau, schau, ja denn ich weiß genau,
das ganze Leben ist ein Spiel
und ich komme auch langsam ins Ziel.

Eile mit Weile, wozu all die Hast?
Du hast doch im Leben noch nie was verpasst.
Zeit ist doch nur ein recht dehnbares Wort,
wenn man ihr einmal bewusst wird, ist sie fort.

Schau, schau, schau, ja denn ich weiß genau,
das ganze Leben ist ein Spiel
und ich komme auch langsam ins Ziel.

Stress ist so menschlich, das gibt’s bei mir nicht,
entspannt anzukommen fällt mehr ins Gewicht.
Der Weg bleibt der selbe und Stress kostet Kraft.
Strecke wird auch mit Gemütlichkeit geschafft.

Schau, schau, schau, ja denn ich weiß genau,
das ganze Leben ist ein Spiel
und ich komme auch langsam ins Ziel.

Stephan Stachelball

Schmatz schmatz schnüffel schlabber schlürfen schnabulier’n,
wenn ich durch die Hecke laufe, kann es schon passier’n,
dass du mich von weitem hörst, denn leise bin ich nicht,
das fällt bei mir und and’ren Igeln deutlich ins Gewicht!

Schmatz schmatz schnüffel schnauf – bin ein Igel, keine Maus!
Schmatz schmatz Knall auf Fall – ich bin Stephan Stachelball!

Schmatz schmatz schnüffel schlabber schlürfen schnabulier’n,
wenn mich einer fressen will, so kann er nur verlier’n,
habe viele Stachel und die trag’ ich mit mir rum,
roll’ mich zur Stachelkugel und dann schaut er ziemlich dumm!

Schmatz schmatz schnüffel schnauf – bin ein Igel, keine Maus ...

Es gibt viele Unterschiede zwischen Mensch und Tier,
ihr habt Regeln und Manieren – ich erspar’ sie mir!
Rülpsen, pupsen, schmatzen, schlabbern – all das dürft ihr nicht,
doch wenn euch dabei keiner sieht, dann macht ihr’s so wie ich!

Schmatz schmatz schnüffel schlabber schlürfen schnabulier’n,
such’ in deinem Garten Schnecken, die mich interessier’n,
denn Schnecken sind mein Leibgericht und davon gibt es viele,
lecker Schlabberschneckenschleim – genau, wie ich es liebe!

Schmatz schmatz schnüffel schnauf – bin ein Igel, keine Maus ...

Schmatz schmatz schnüffel schlabber schlürfen schnabulier’n,
das sollte dir beim Essen aber selber nie passier’n,
denn Mama mag es gar nicht, wenn man dein Geschmatze hört,
weil es beim Essen eher nur die anderen Menschen stört!

Schmatz schmatz schnüffel schnauf – bin ein Igel, keine Maus ...

Es gibt viele Unterschiede zwischen ...

Schmatz schmatz schnüffel schlabber schlürfen schnabulier’n,
doch das gilt nicht für Igel und so kann ich’s ignorier’n,
so schmatze ich ganz laut herum, wenn ich ‘was Leck’res find’,
schmatzen darf der Igel nur – das weiß doch jedes Kind!

Schmatz schmatz schnüffel schnauf – bin ein Igel, keine Maus ...

Waschbär oder Handbär?

Guten Tag, mein Name ist der Waschbär
und ich freu’ mich dich zu seh’n.
Ich lebte lange Zeit in Amerika,
doch es war Zeit, auf die Reise zu geh’n!

So kam ich her und fand es ausgesprochen
lebenswert in eurer Republik.
Es ist so friedlich, schön und leck’res Futter
find’ ich hier in jedem Augenblick!

Und dann sagen sie, ich wasche stets mein Essen
– unglaublich diese Interpretation!
Ich bin nur sehr geschickt mit meinen Händen,
in Gefangenschaft hab’ ich ja leider eh nicht viel zu tun,
ich gebe zu, da mach ich es ja schon.

Waschbär nenn’ sie mich
– das ist doch wirklich lächerlich!
Handbär klingt nicht schlecht
– dann hätt’ ich meinen Namen auch zu Recht!

Ja es stimmt, ich mag auch sehr das Wasser,
das ist in meinem Lebensraum dabei.
Doch Putzen, Spülen, Schrubben oder Waschen
ist dem freien Waschbär wirklich einerlei.

Es sieht so aus, das muss ich wirklich sagen,
weil ich mit meinen Händen Krebse fangen kann.
Aber stets mein Futter aufzuweichen,
fang ich in Freiheit gar nicht erst an.

Und dann sagen sie, ich wasche stets mein Essen ...

Waschbär nenn’ sie mich ...

Wir sind die Ameisen

Wir sind die Ameisen – wir leben nicht alleine
sind die Ameisen – auf vielen flinken Beinen

wir marschieren durch die Wälder, über Stock und über Stein
für uns gibt es nix Schöneres als Ameisen zu sein.

Wir sind die Ameisen – wir tippeln durch’s Gemüse
sind die Ameisen – kriegen niemals müde Füße

in der Arbeiterkolonne laufen wir in Reih’ und Glied
wir arbeiten gemeinsam und wir singen unser Lied.

Wir sind die Ameisen – wir krabbeln durch die Wiese
sind die Ameisen – und garantiert nur diese

sind die Fleißigsten von allen, ja, das weiß doch jedes Kind,
selbst Bienen sind nicht einmal ansatzweise so geschwind.

Wir sind die Ameisen – wir sind unzählbar viele
sind die Ameisen – wir verfolgen uns’re Ziele

sind superstark und emsig und so kriegt uns keiner klein,
bei uns gilt „einer für alle“ und „alle für ein’ “.

Wir sind die Ameisen – sind friedlich und beschäftigt
sind die Ameisen – bei uns wird keiner schnell verdächtigt

doch wenn ein böser Schuft uns etwas Böses tut,
dann können wir auch beißen und das tut dann gar nicht gut.